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Obst und Gemüse clever kaufen: 5 Tipps zum Sparen

Wer Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt kauft, kann sparen. Wie der Einkauf von Obst und Gemüse außerdem noch sparsam verläuft – wir geben fünf Tipps.

Saisonales Gemüse oder selbst anbauen

Obst und Gemüse sollte aus der Region stammen und möglichst saisonal sein. Erdbeeren etwa, sind im Sommer am günstigsten, da sie reichhaltig wachsen.

Im Winter lohnen sich verschiedene Kohlarten wie Blumenkohl oder Rotkohl.

Was gelagert werden kann, sind Äpfel. Das rote Obst lässt sich problemlos im Keller in großen Mengen aufbewahren und nach und nach verarbeiten.

Zu viel geerntete Äpfel aus dem Garten? Versuchen Sie getrocknete Äpfelringe selber machen!

Noch günstiger als Angebote oder saisonales Gemüse ist es allerdings, das Gemüse selbst anzubauen. Wer einen Kleingarten oder einen Balkon zur Verfügung hat, kann problemlos selbst Gemüse anbauen.

Für den begrenzten Platz bietet sich der heimische Balkon an, wer mehr Platz zur Verfügung hat, setzt auf Kartoffeln und Gurken. Auch hier gilt: am besten anbauen, was in der Region gut wächst.

Vorgepacktes Obst und Gemüse abwiegen

Vorgepacktes Obst und Gemüse enthält nicht immer die gleiche Menge. Sparfüchse wählen die Verpackung mit dem meisten Inhalt aus und erhalten mehr für ihr Geld.

Es empfiehlt sich, vorgepacktes Obst und Gemüse immer abzuwiegen. Außerdem sollten die Früchte genau in Augenschein genommen werden, da sich in großen Packungen oft weniger schönes oder schon angefaultes Gemüse verbirgt.

Ein feuchter Verpackungsboden deutet auf verdorbene Früchte hin – besser zurückstellen.


Unverpackte Produkte dürfen vor dem Wiegen unter Umständen vom Strunk befreit werden. Das Gewicht und die Kosten lassen sich dadurch um einige Cent reduzieren. Auch die Tüte muss nicht mitgewogen werden, Schalen dagegen natürlich schon.

Krummes Gemüse ist oft reduziert

Abgelaufenes Gemüse darf hierzulande nicht mehr verkauft werden. Oftmals wird die Ware nach Feierabend jedoch verschenkt. Eine Rückfrage beim Personal gibt Aufschluss darüber, ob sich nach Ladenschluss noch Gratis-Gemüse einheimsen lässt.


Eine weitere Sparmöglichkeit besteht darin, in der Gemüseabteilung des heimischen Supermarktes überreife Lebensmittel zu kaufen.

Aus weichen Tomaten kann zum Beispiel Tomatensauce hergestellt werden, während Obst und Gemüse mit braunen Stellen wunderbar in einen leckeren Eintopf passt.

Hausgemachte Erdbeermarmelade, geschenkte Erdbeeren

Zusätzlich lässt sich dabei noch richtig sparen, da braunes Gemüse preislich reduziert ist.

Die überreifen Lebensmittel finden sich im Supermarkt oft in einer speziellen Auslage direkt am Eingang.

Vor Ladenschluss werden Obst und Gemüse oft noch einmal reduziert, weshalb der Einkauf nach Möglichkeit am Abend vorgenommen werden sollte.

Gemüse aus dem Tiefkühlfach

Zudem sollte stets gefrorenes Obst und Gemüse gekauft werden.

TK-Gemüsesorten schmecken nicht nur besser als ihr Ruf, sie sind auch besonders gesund und sparen Zeit beim Kaufen.

Tipp: Wie schmort man im Ofen? Lesen Sie diesen Artikel

TK-Ware ist schnell zubereitet und bietet echtes Sparpotenzial. Vor allem das empfindliche Vitamin C kann sich in Tiefkühlprodukten besser halten.

Grüne Bohnen und Spinat aus dem Tiefkühlfach ist besonders vitamin- und nährstoffreich. Nicht zuletzt ist TK-Gemüse lange haltbar und einfach zu portionieren.

Bei der Solidarischen Landwirtschaft einkaufen

Die Solidarische Landwirtschaft bietet Obst und Gemüse günstig an. Wer größere Mengen kaufen möchte, kann mit dieser Methode Geld sparen.

Solidarische Höfe in der Umgebung lassen sich unter Namen wie Gemeinschaftshof, Versorgungsgemeinschaft oder Landwirtschaftsgemeinschaft finden.

Meist werden auch Bio-Produkte und ökologisch produziertes Obst und Gemüse angeboten.

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Schmoren im Ofen

Sie alle kennen Speisen, die geschmort werden: Gulasch, Rinderschmorbraten, griechische Lammgerichte, Hähnchen mit Gemüse, Schmorgurken, Rouladen, marokkanische Tajine und viele mehr.

Tipp: Beste Schmortöpfe sind aus dem emaillierten Gusseisen hergestellt. Ovale oder runde Form, gusseiserne Schmortöpfe (tschechisch „litinové hrnce„) sind eine Anschaffung für das ganze Leben.

Mlsnyhrnec.cz

Schmorgerichte werden heiß geliebt. Sie brauchen etwas Zeit, aber man muss nicht ununterbrochen daneben stehen – beim Schmoren im Ofen schon gar nicht – und sie sind immer zart und zugleich von intensivem Geschmack.

Schmoren – was ist das eigentlich?

Schmoren bedeutet grundsätzlich, eine Speise zugedeckt langsam, mit wenig Flüssigkeit bei geringer Hitze zu garen. Es bietet sich vor allem für Fleischsorten an, die ein bisschen Zeit brauchen, um richtig mürbe zu werden, für Rindfleisch zum Beispiel.

Schmortopf Gusseisen rot emailliert
Gusseiserner Schmortopf mit Deckel (auch Kasserolle gennant), rot emailliert


Zuerst wird das Schmorgut in heißem Fett kräftig angebraten. Benutzen Sie welches, das hoch erhitzt werden kann, zum Beispiel Rapsel Öl.

Beim Anbraten schließen sich die Poren, der Saft bleibt im Fleisch. Außerdem entstehen dabei Röstaromen, und die sorgen für einen besonders guten Geschmack.

Wenn alles ringsherum appetitlich braun ist, löschen Sie mit wenig Flüssigkeit ab, am besten mit Fleisch- oder Gemüsebrühe. Besonders fein wird es mit Fond: Rinder-, Lamm- oder Geflügelfond aus dem Glas.

Das Schmorgut nur bis zu einem Viertel – höchstens! – mit Flüssigkeit bedecken. Und da ja der Deckel drauf und die Temperatur nicht so hoch ist, müssen Sie nichts oder kaum etwas nachgießen. Ab und zu mal hineinschauen schadet aber nicht.

Auf dem Herd oder im Backofen?

Beides ist möglich, es dauert auch gleich lange. Aber die Hitze ist in der Bratröhre konstanter als auf dem Herd. Das Fleisch gart gleichmäßiger durch.

Der zweite Vorteil: Ist es einmal im Ofen, müssen Sie eigentlich gar nichts mehr tun. Nur ganz am Ende, wenn es an die Sauce geht.

In welchem Gefäß schmort man am besten im Ofen?

Der Topf muss absolut ofen- und feuerfest sein. Verwenden Sie keinen, der einen Deckel mit Holz- oder gar Kunststoffgriff hat.

Ein guter Schmortopf ist ein dickwandiger Kochtopf mit Deckel. Die meisten sind für die Herdplatte gedacht. Ein sogenannter Bräter kann auch im Backofen verwendet werden.


Der robuste Boden sorgt gerade bei gusseisernen Töpfen dafür, dass sich die Hitze gut verteilt und lange erhalten bleibt.

Schmortöpfe gibt es aus Gusseisen, Edelstahl und Ton, bekannt als Römertopf, der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut.

Vor- und Nachteile gusseiserner Töpfe

Töpfe aus Gusseisen sind schwer. Sie dürfen nur von Hand abgewaschen werden. Sie geben, wenn sie unbeschichtet sind, winzige Mengen Eisen an die darin zubereiteten Gerichte ab. Beschichtete sind stoßempfindlich.

Aber: Gusseisen ist ein natürliches Material mit hervorragenden Eigenschaften, das sich mit allen Herdarten verträgt (auch für Induktion geeignet). Die Wärmeverteilung ist unnachahmlich, und die Speisen werden einzigartig zart und saftig.

Gusseiserne Schmortöpfe gibt es in verschiedenen Größen und mit runder oder ovaler Grundfläche. Die erste ist universell einsetzbar, die zweite gewöhnlich nur im Backofen. Auf dem Herd anbraten können Sie mit ihr natürlich auch.

Sie haben die Wahl. Wir wünschen Ihnen schöne Kocherlebnisse und guten Appetit!

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Kur ohne Antrag: Daran sollten Sie denken

Nichts ist wichtiger als die Gesundheit! Dieser Auffassung ist eine überwältigende Mehrheit der Deutschen, die sie als höchstes Gut einschätzen.

Dabei bedeutet Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von körperlichen Beschwerden, sondern, so die Definition der Weltgesundheitsorganisation, „ein Zustand geistigen und körperlichen Wohlseins.“

Extra Tipp: Entdecken Sie Franzensbad in Tschechien, den kleinsten und herrlichsten der drei Kurorte des Westböhmischen Bäderdreiecks. Franzensbad ist nur 7 km von der deutsch/tschechischen Grenze entfernt und bietet einzigartige lokale Naturheilmittel, die bei den Kuranwenundgen verwendet werden.

Frantiskolazensko.cz

Dies gilt natürlich nicht nur für junge Menschen, sondern ebenso für Senioren, die beim Erhalt ihrer Gesundheit insbesondere auch auf den Vorsorgeaspekt Wert legen sollten.

So bieten sich beispielsweise Kuren in Heilbädern und Kurorten an, die mit ihren facettenreichen Angeboten dazu beitragen können, Erschöpfungszuständen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen vorzubeugen und die Lebensgeister neu zu wecken.

Mit dem Rezept Richtung Gesundheit

Eine Kur anzutreten ist auch ohne vorherige Antragstellung bei der zuständigen Krankenkasse möglich.

Wenn Sie von ihrem Arzt „grünes Licht” für die Erteilung von Heilbehandlungen erhalten haben, können Sie mit ihrem Rezept einen guten Psychotherapeuten in ihrer Nähe konsultieren und sich die entsprechende Behandlung angedeihen lassen – oder ein Heilbad beziehungsweise Kurort aufsuchen.

Der „Tapetenwechsel”, das angenehme Ambiente und die vielseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Angebote führen sicherlich zur Verstärkung der an sich schon positiven Behandlungseffekte.

Sie werden noch lange davon zehren. Die Krankenkasse trägt die Behandlungskosten, an denen Sie sich lediglich mit 10 Prozent beteiligen.

Für sämtliche anderen Kosten, die mit Ihrer Anreise und Ihrem Aufenthalt verbunden sind, kommen Sie selbst auf.

Bei Beschwerden im Kurort den Arzt aufsuchen

Wer Beschwerden hat, daheim aber nicht dazu gekommen ist, zum Arzt zu gehen, kann dies im Kurort oder Heilbad nachholen.

Niemand weiß besser als der Kurarzt, welche spezifischen Heilmittel und Behandlungen Ihnen am Ort zur Verfügung stehen, um Ihrer Gesundheit aufzuhelfen und ihnen wieder ein beschwerdefreies Leben zu verschaffen.

Auch diese Möglichkeit schließt den Genuss alles dessen ein, was der Kurort und darüber die Region zu bieten hat – mit den bereits erwähnten positiven Effekten.

Wenn Sie die Heimreise antreten, sind Sie zwar kein anderer Mensch, aber einer mit besserer Gesundheit und gesteigertem Wohlbefinden. Auf Sie kommen Zuzahlungskosten in Höhe von 10 Prozent zu, wenn Ihnen Heilmittel verordnet werden.

Ausgezeichnete Gesundheitsoasen

Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland genießen einen exzellenten Ruf. Das kommt nicht von ungefähr. Mehr als 350, also eine beträchtliche Anzahl, verfügen über das staatliche Prädikat, das auf den Qualitätsstandards des Deutschen Heilbäderverbandes basiert.

Es weist sie als Kompetenzzentren im Bereich der Gesundheit aus, wobei sie sich durch die Anwendung natürlicher Heilmittel und überlieferter Heilverfahren auszeichnen.

Das Gesundheitspaket, das im Kurort oder Heilbad geschnürt wird, beinhaltet aber wesentlich mehr. Es umfasst das gesamte Spektrum an positiven Einflussfaktoren, die der Gesundung beziehungsweise dem Erhalt der Gesundheit dienen.

Dazu gehören z. B.:

  • eine ausgewogene Ernahrung, gesunde Küche
  • vielfältige Freizeit- und Kulturangebote
  • eine intakte Natur
  • gesunde Luft

Ob Single, Paar oder vielköpfige Familie: Es gibt für alle spezielle Angebote, die auf ihre individuellen Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche zugeschnitten sind. So kann es also nur heißen: Auf zur Kur!